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Wann zu den Malediven reisen?

Die beste Reisezeit Malediven ist von November bis April in der Zeit des Nordostmonsuns. Er sorgt für klaren Himmel, eine geringere Luftfeuchtigkeit und wenig Regen. Inselkenner bevorzugen den März als beste Reisezeit Malediven. Generell sollten Sie immer die Atollseite bevorzugen, die dem herrschenden Passatwind abgewandt ist.

Klima Malediven

Das Klima Malediven ist tropisch mit ganzjährig warmen Temperaturen (ca. 25–32 °C) und viel Sonnenschein. Von Nord nach Süd treten deutliche Unterschiede bei den Niederschlägen und der Saisonalität auf:

Klimatabelle Malediven

Klimatabelle Malediven – Interaktiv

Empfohlene Reisezeit
Regenzeit
Gute Kombireise-Zeit
Monat Lufttemperatur (°C) Wassertemperatur (°C) Sonnenstunden Niederschlag (mm)
Januar2728975
Februar2828950
März2929975
April30308130
Mai30307210
Juni29296160
Juli28296150
August28296180
September28296230
Oktober28297220
November28297200
Dezember27288190

Der Norden der Malediven (trockener & beständiger)

  • Wetter: Der Norden ist tendenziell trockener als der Süden. Die Trockenzeit (Nordost-Monsun von Januar bis April) ist hier besonders ausgeprägt und verlässlicher.

  • Regen: Die jährliche Niederschlagsmenge liegt bei etwa 1.700–1.800 mm.

  • Besonderheit: In den Übergangsmonaten (z. B. April) können die Temperaturen hier leicht höher steigen als im Süden (bis zu 35 °C).

Der Äquator & der Süden der Malediven (feuchter & unbeständiger)

  • Wetter: Der Süden hat ein klassisches Äquatorialklima ohne stark ausgeprägte Trockenzeit. Es regnet häufiger, dafür oft nur in kurzen, intensiven Schauern, gefolgt von Sonnenschein.

  • Regen: Mit ca. 2.200–2.300 mm pro Jahr ist es hier deutlich feuchter als im Norden.

  • Vorteil: Während der Regenzeit (Mai–Oktober) ist der Süden oft die bessere Wahl, da er weniger stark von den heftigen Stürmen des Südwest-Monsuns beeinflusst wird als der Norden.

Südwest-Monsun

Der Südwest-Monsun sorgt von Mai bis September für eine nasse Jahreszeit mit rauer See und viel starkem Wind. Wenn der Nordost-Monsun von Oktober bis April weht, ist es sehr warm. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 30 Grad Celsius im Oktober und 33 Grad Celsius im April. Die Sonne scheint dann etwa acht Stunden täglich. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Die Niederschlagsneigung nimmt in dieser Zeit jedoch ab. In der trockenen Jahreszeit ist auf den Malediven Hochsaison. Vor allem Weihnachten sind viele Hotels ausgebucht.

Ost- vs. Westseite der Malediven – Tauchsicht und Jahreszeiten

Die Unterschiede zwischen Ost und West hängen primär von der Strömung und den zwei Monsunen ab:

  • Westen: Während des Südwest-Monsuns (Mai–Oktober) ist die Westseite der Atolle windiger und unruhiger.

  • Osten: Während des Nordost-Monsuns (Januar–April) ist die Ostseite stärker betroffen.

  • Wassersport: Für Taucher und Surfer ist die Seite entscheidend, da die Strömungen und Sichtweiten je nach Monsun zwischen der Kanal-Innenseite und Außenseite variieren.

Das bedeutet:

Monat

Gute Sicht wo?

Tauchsicht in m (typisch)

Jan–Apr

Westseite besser

25–30 m

Mai–Okt

Ostseite besser

10–20 m

Nov–Dez

Übergangsmonate

20–25 m

Sichtweiten

  • Nordost-Monsun: (Dezember–April) Die Sicht ist an der Ostseite der Atolle phänomenal (bis 50m), da das Wasser von außen in die Atolle drückt. An der Westseite ist es dann plattierreicher (weniger Sicht, aber mehr Großfisch).

  • Südwest-Monsun (Mai–Oktober): Entgegengesetzt.

  • Äquatornähe: Die Süd-Atolle wie Addu oder Gaafu Alifu haben sind beständiger, trockener und wärmer. Sie weichen vom klassischen Monsun-Muster des Nordens ab.

Wann tauchen auf den Malediven?

Die Malediven sind ganzjährig gut betauchbar, aber die meisten Tauchbasen nennen die Zeit von etwa Dezember bis April als insgesamt beste Tauchzeit wegen ruhiger See und sehr guter Sichtweiten.

Beste Tauchzeit Malediven

  • Nordost-Monsun (Trockenzeit) von grob Dezember bis April: meist sonnig, wenig Wind, ruhige Oberfläche, oft 20–30 m Sicht oder mehr.

  • Wenn Sie „schöne Bedingungen haben + viel sehen möchten“ (Riffhaie, Schwarmfisch, Rochen, Schildkröten), sollten Sie im Januar bis April zu den Malediven reisen.

  • In diese Phase fällt auch die „klassische“ Hochsaison für Tauch-Safaris in den zentralen Atollen (v. a. Nord-/Süd-Malé, Ari, Lhaviyani).

AtollNordost-Monsun (Dez–Apr)HighlightsSüdwest-Monsun (Mai–Okt)Highlights
AdduOstKlarwasser, WalhaieWestStabil ganzjährig
AriWest (geschützt)RifftiereOstWalhaie/Mantas
BaaWest (Hanifaru)KorallenOstMantas (Juni–Okt.)
FaafuOstKorallenriffeWestStrömungstauchen
Gaafu AlifuOstÄquator stabilWestGleichmäßig
Haa DhaaluOstDelfineWestHai-Cleaning
Nord MaleOstNähe MaleWestHai-Pins
Süd MaleOstStrömungenWestHammerhaie
LhaviyaniOstTop-SichtWestMantafütterung

Tipp: Leeseite (windabgewandt) ist immer klarer. Bei Dive-Centern vorab prüfen!

Wenn es um Tauch-Highlights geht

  • Mantas & Walhaie im Norden (z.B. Baa/Hanifaru): besonders Mai bis November wegen Planktonblüte.

  • Mantas & Walhaie in zentralen Atollen (v. a. Ari): teils sehr gute Chancen auch in der Trockenzeit, Walhaie in Süd-Ari oft fast ganzjährig.

  • Großfisch/Strömung (Hammerhaie, Tigerhaie, starke Channels v. a. Rasdhoo, Fuvahmulah, Süd-Malé): oft besonders spannend Januar bis März bzw. Juni bis Oktober, wenn Strömungen kräftiger sind.

Kurzfassung nach „Tauchtyp“

  • Maximale Sicht, ruhige Bedingungen (Einsteiger, Fotograf:innen): vor allem Dezember bis April.

  • Manta-/Walhai-Fokus (auch okay mit etwas Regen und geringerer Sicht): grob Mai bis November, je nach Route/Atoll.

  • Adrenalin & Strömungstauchgänge: Übergangszeiten und ausgewählte Monate wie Januar–März bzw. Teile der Regenzeit, je nach Region.

Regenzeit Malediven

Mit dem Monsunwechsel im Mai und Oktober hält eine Regenperiode Einzug. Im Mai und September bis Oktober fallen die durchschnittlich stärksten Regenfälle. Der Südwest-Monsun sorgt für kräftige Niederschläge und Tageshöchstwerte zwischen 29 und 31,5 Grad Celsius. In dieser Zeit kann auch mit kräftigen Gewittern und kurzen Stürmen gerechnet werden.

Stürme auf den Malediven

Die Malediven Inseln liegen im Äquatorgürtel. Heftige Stürme und Wirbelstürme sind deshalb eine Seltenheit. Nur die Wirbelstürme des Bengalischen Golfs und des Arabischen Meeres treffen die Inseln in den Regenperioden.

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