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FAQ und Informationen zum Coronavirus von JUREBU

Sie, der Reiseveranstalter und wir als Online-Reisebüro JUREBU sind mit den weltweiten Auswirkungen der Pandemie durch den Coronavirus konfrontiert. Verständlicherweise haben Sie Fragen zur gebuchten und zur Planung der nächsten Kombireise. Hier finden Sie FAQ zur Corona Epidemie.

Reisewarnung - Travel Warning

Reisewarnung - Travel Warning

Reisewarnung

Covid-19-Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland, außer

  • in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien*, Bulgarien*, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich*, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien*, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien*, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien*, Tschechien*, Ungarn, Republik Zypern),

  • in Schengen-assoziierte Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz),

  • in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, nach Andorra, Monaco, San Marino und in den Vatikanstaat,

wird derzeit gewarnt. Die Bundesregierung hat entschieden, die pauschale Reisewarnung zum 30. September 2020 aufzuheben. Vom 1. Oktober 2020 an wird die Bundesregierung statt einer pauschalen Reisewarnung differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise herausgeben.

Es gibt bereits jetzt differenzierte Reisewarnungen für Paris, Wien, Amsterdam, Budapest, Nordholland, Südholland, Rotterdam, Prag und Mittelböhmen, Kanton Freiburg in der Schweiz, südliche Regionen Frankreichs, La Réunion u. a. Die Entwicklung ist sehr dynamisch!

ANMERKUNGEN *

*Überschreitet ein Land oder eine Region die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen, können Reisewarnungen wieder ausgesprochen werden. Dies gilt aktuell für Regionen in Frankreich, Spanien, Belgien, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Tschechien und der Schweiz.)

Aktuelle Informationen

Aktuelle Neuinfizierten-Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). Informationen zu Quarantäne-Bestimmungen, Restaurantregeln und weitere COVID-19-Vorschriften hat die EU-Kommission auf Re-open EU.

Risikogebiete in Europa (Stand 24.9.2020)

Die Liste der Risikogebiete wird immer länger – tatsächlich aber sinkt flächenmäßig die Größe der Regionen, vor denen gewarnt wird. Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen und das Testergebnis in Quarantäne abwarten. Zudem sind sie verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren. Ab Oktober oder November 2020 gilt für alle Rückkehrer eine mindestens fünftägige Quarantäne mit anschließendem Corona-Test. Insgesamt sind damit nun schon 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten teilweise als Corona-Risikogebiete ausgewiesen. Komplett betroffen ist in der EU lediglich Spanien, wo Corona auch schon der ersten Welle mit am schlimmsten wütete.

Bereits seit einigen Wochen warnt Deutschland daher vor Reisen beispielsweise nach Amsterdam, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Bukarest, Genf, Lyon, Paris, Rotterdam und Wien. Neu auf der Liste der Risikogebiete sind ab 24.9.2020:

  • Dänemark: Die Region Hovedstaden mit der Hauptstadt Kopenhagen gilt als Risikogebiet.

  • Frankreich: Es gelten nun auch die Regionen Bretagne, Centre-Val de Loire und Normandie als Risikogebiete. Dazu zählen auch Großstädte wie Tours, Orléans, Rennes, Brest, Le Havre, Rouen und Caen.

  • Irland: Die Region Dublin gilt als Risikogebiet.

  • Kroatien: Es gilt nun auch die Gespanschaft Lika-Senj als Risikogebiet. Sie liegt zwischen der Adriaküste und Bosnien-Herzegowina.

  • Luxemburg: Auch vor Reisen nach Luxemburg wird wieder gewarnt.

  • Niederlande: Es gilt nun auch die Provinz Utrecht als Risikogebiet. Gewarnt wird bereits vor Nord- und Südholland mit den Städten Amsterdam, Den Haag und Rotterdam.

  • Österreich: Es gelten nun das Bundesland Vorarlberg und Tirol mit der Landeshauptstadt Innsbruck als Risikogebiet. Gewarnt wird bereits vor der Hauptstadt Wien. Weitere Bundesländer könnten folgen. So hat die Schweiz gerade erst ihre Reisewarnungen für die Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich ausgesprochen.

  • Tschechien: Das gesamte Land wurde als Risikogebiet eingestuft.

  • Portugal: Die Region (Großraum) Lissabon gilt als Risikogebiet.

  • Rumänien: Der Kreis Covasna gilt als weiteres Risikogebiet. Damit sollten insgesamt bereits 13 rumänische Regionen einschließlich großer Städte wie Bukarest, Kronstadt und Iasi gemieden werden.

  • Slowenien: Die Region Primorsko-notranjska (Küstenland-Innerkrain) gilt als Risikogebiet

  • Tschechien: Das gesamte Land mit Ausnahme der Regionen Aussiger Region (Ústecký) und der Mährisch-Schlesischen Region (Moravskloslezský) gilt nun als Risikogebiet.

  • Ungarn: Es gilt nun auch die Region Györ-Moson-Sopron als Risikogebiet. Sie liegt im äußersten Nordwesten von Ungarn an der Grenze zu Österreich und umfasst unter anderem die Städte Györ (Raab), Sopron (Ödenburg) und Mosonmagyarovar (Wieselburg–Ungarisch Altenburg).

Risikogebiet VAE (Stand 24.9.2020)

Vereinigte Arabische Emirate: Alle Emirate gelten als Risikogebiet. Neu hinzugekommen ist Dubai.

Reisewarnungen für europäische Gebiete

Betroffen sind die zu den Niederlanden gehörenden Karibik-Inseln Aruba und St. Maarten sowie die französischen Überseegebiete Guadeloupe und St. Martin. In Europa gelten Reisewarnungen für Andorra und Gibraltar. Die Destinationen wurden zu Risikogebieten erklärt. Rückkehrer müssen sich bei der Einreise nach Deutschland einem PCR-Test und gegebenenfalls einer Quarantäne unterziehen.

Keine Reisewarnung für Länder der Karibik und im Indischen Ozean ab 1.10.2020 (Stand 24.9.2020)

Das Robert-Koch-Institut hat wegen geringer Corona-Fälle zehn Ziele in der Karibik und im Indischen Ozean von der Liste der Risikogebiete genommen. Bis zum 1. Oktober gilt für diese Länder allerdings noch eine Reisewarnung des Auswärtiges Amtes. Ab 1. Oktober werden dann automatisch die Reisewarnungen für alle Nicht-Risikoziele zurückgenommen. Zu beachten ist, dass für einige Länder noch Einreise-Beschränkungen für deutsche Urlauber gelten. So muss zumeist ein negativer Covid-19-Test bei der Einreise vorgelegt werden. Bei Ankunft in Kuba erfolgt noch ein weiterer kostenloser PCR-Test.

Schon jetzt fliegen KLM, Air France und Edelweiss wieder in die Karibik. Edelweiss, Qatar und Emirates fliegen Länder im Indischen Ozean an.

FOLGENDE LÄNDER DER KARIBIK SIND AB 1. OKTOBER 2020 KEINE RISIKOGEBIETE

  • Antigua und Barbuda

  • Barbados

  • Bonaire

  • Curacao

  • Dominica

  • Grenada

  • Kuba

  • Martinique

  • St. Kitts und Nevis

  • St. Lucia

  • St. Vincent und die Grenadinen.

FOLGENDE LÄNDER IM INDISCHEN OZEAN SIND AB 1. OKTOBER 2020 KEINE RISIKOGEBIETE

  • Seychellen

  • Sri Lanka.

Rücknahme der Einstufung als Corona-Risikogebiet

Die Rücknahme der Einstufung als Risikogebiet basiert auf einer zweistufigen Bewertung. Zunächst wird festgestellt, ob es in den vergangenen sieben Tagen nicht mehr über 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat. In einem zweiten Schritt wird nach qualitativen Kriterien festgestellt, ob für Staaten oder Regionen, die den genannten Grenzwert nominell unterschreiten, dennoch die Gefahr eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt.

Ampelsystem für Risikogebiete ab 1. Oktober 2020

Ab 1. Oktober 2020 gilt in Deutschland ein Ampelsystem:

ROTE AMPEL

Gewarnt ("rot") wird nur noch vor Ländern und Regionen, die auf der Liste des Robert-Koch-Instituts dezidiert als Risikogebiete ausgewiesen sind. In diesen Gebieten besteht für Reisende Gefahr für Leib und Leben. Sie sollten daher vermieden werden. Laut Bundesregierung sind hiervon derzeit 125 der weltweit etwa 200 Staaten betroffen.

GELBE AMPEL

"Gelb" bedeutet, dass die Virussituation im jeweiligen Land gut ist, es für deutsche Urlauber jedoch Einreisebeschränkungen wie etwa eine mehr- bis 14-tägige Quarantänepflicht gibt. Vor diesen Regionen wird künftig nur noch "abgeraten" statt gewarnt.

GRÜNE AMPEL

"Grün" werden Länder ausgewiesen, die aus medizinischer Sicht als weitgehend unbedenklich gelten und die ihre Grenzen für Deutsche geöffnet halten.

Dem Auswärtigen Amt zufolge wird es damit für insgesamt 38 zusätzliche Länder – neben den bereits bestehenden aus dem EU- und Schengen-Gebiet – in Zukunft keine Reisewarnungen mehr geben.

Reisehinweise und Sicherheitshinweise beachten

Das bedeutet nicht, dass jede Reise in genannten Länder ohne Einschränkungen möglich ist. Einzelne Länder können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei Einreise vorsehen. Auch darüber hinaus sollten Reisende besondere Vorsicht walten lassen und sich vorab über die Reise- und Sicherheitshinweise über die Situation in ihrem Reiseland zu informieren. Die Entscheidung über das Ob und Wie einer Reise entscheiden Reisende nach wie vor selbst.

Reisewarnung für Kreuzfahrten

Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird aufgrund der besonderen Risiken dringend abgeraten. Hiervon ausgenommen sind Flusskreuzfahrten innerhalb der EU bzw. Schengen mit besonderen Hygienekonzepten. (Auswärtiges Amt)

Was sind Risikoländer oder Risikogebiete?

Die Einstufung nehmen Gesundheitsminister, Außenminister und Innenminister gemeinsam vor. Sie bewerten:

  • Haben sich in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Menschen pro 100.000 Einwohner neu an Corona infiziert?

  • Bestehen Ansteckungsgefahren?

  • Wie geht das Land gegen die Ausbreitung der Seuche vor?

  • Sind die Ausbrüche lokal oder flächendeckend?

  • Reichen die Testkapazitäten im Land?

  • Wie viele Tests wurden durchgeführt?

  • Welche Hygiene-Bestimmungen gelten?

  • Wie werden Kontakte mit Infizierten nachverfolgt?

  • Wie glaubwürdig sind die offiziellen Angaben?

Welche Länder stehen auf Liste der Risikogebiete?

Mehr als 130 Staaten weltweit stehen von Anfang an auf der Liste der Risikogebiete. Betroffen sind fast alle Staaten außerhalb der Europäischen Union.

Wo finde ich die Liste der Risikogebiete?

Da sich die Liste der Risikogebiete ständig ändert, sollten Sie sich vor einer Reise beim RKI informieren. Sie finden dort Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI: Liste der Risikogebiete.

Einreisebeschränkung und Quarantäne bei Einreise aus Risikogebiet

Der Status als Risikogebiet entscheidet darüber, ob es für Reisende aus den betreffenden Ländern eine Einreisebeschränkung nach Deutschland gibt. Die genaue Praxis legt ein Schreiben des Bundesgesundheitsministers fest. Demnach unterliegen Reisende, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der (Wieder-)Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben, den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes.

Was ist bei Einreise aus Risikogebieten bis zum 14.10.2020 zu beachten?

  • Wer aus einem Risikogebiet zurück nach Deutschland reist, unterliegt seit Samstag, 8. August 2020, der Corona-Testpflicht. Lässt er oder sie sich nicht beispielsweise am Flughafen testen, wird ein Bußgeld verhängt.

  • Bis zum Testergebnis müssen sich Reisende in Quarantäne begeben. Außerdem sind sie verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden.

  • Lässt er oder sie sich nicht beispielsweise am Flughafen testen, wird ein Bußgeld verhängt. Säumige Heimkehrer riskieren bis zu 25.000 Euro Strafe. Die Gesundheitsämter kontrollieren stichprobenartig anhand der Passagierlisten, die sie von den Fluggesellschaften erhalten.

  • Bis zum Testergebnis müssen sich Reisende in Quarantäne begeben. Außerdem sind sie verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden.

Was ist bei Einreise aus Risikogebieten ab 15.10.2020 zu beachten?

  • Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich nach der Wiedereinreise nach Deutschland in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Sie dürfen ihre Wohnung nicht verlassen.

  • Erst ab Tag fünf kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden - mit einem negativen Coronatest.

  • Ohne Test soll aber die volle Pflicht zur Selbstisolierung, also zwei Wochen Quarantäne, gelten.

  • Zum 15.10.2020 soll eine digitale Anmeldung für Einreisende aus Risikogebieten eingeführt werden. Wer seiner Verpflichtung zur Anmeldung nicht nachkommt, riskiert ein Bußgeld.

  • Nach Eingabe der Daten in das Portal erhält der Rückkehrer eine Bestätigung, die bei eventuellen Kontrollen vorgezeigt werden muss. Die Daten werden außer über einen sogenannten VPN-Tunnel übergangsweise über ein gesichertes Portal der Deutschen Post an die jeweils zuständigen Gesundheitsämter übertragen. Anhand von Passagier- und Buchungsdaten können Kontrollen vorgenommen werden.

Informationspflicht für Einreisende aus Risikogebieten

Einreisende aus Risikogebieten müssen sofort das für sie zuständige lokale Gesundheitsamt kontaktieren und auf ihre Einreise hinweisen. Die Gesundheitsbehörde ihrerseits überwacht die Quarantäne. Wer das Amt nicht informiert, muss mit Geldstrafen zwischen 500 und 10.000 Euro rechnen.

Ärztliches Zeugnis

Ausnahmen können für Personen gelten, die durch ein ärztliches Zeugnis beweisen können, dass sie innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise negativ auf Covid-19 getestet wurden. Der Test muss in einem Mitgliedstaat der EU vorgenommen worden sein oder in einem Staat, den das RKI auf seiner Liste nennt. Für Reiserückkehrer nach Deutschland ist dieser Test vom 8. August 2020 an Pflicht.

Covid-19-Test

Die Aussagekraft von Covid-19-Tests ist allerdings umstritten. Wissenschaftler weisen darauf hin, dass es sich beim jeweiligen Ergebnis immer nur um eine Momentaufnahme handelt: Wer heute negativ getestet wurde, kann morgen schon positiv sein. Auch deshalb, weil Ansteckungen natürlich auch in dem für die Anerkennung der Tests erlaubten Zeitkorridor von 48 Stunden geschehen können. Länder wie Großbritannien bestehen daher in jedem Fall auf einer Quarantäne

Reiserecht und Corona

Antworten zu Ihren Fragen zur Stornierung, Umbuchung, zu Kosten u. a. enthält der aktuelle Newsletter. Sie finden ihn im Newsletter-Archiv.

SunTrips, LMX Individuell und andere LMX-Marken

Die Veranstaltermarken SunTrips, LMX Individuell und andere LMX-Marken werden entsprechend Reisewarnung keine Pauschalreisen mehr durchführen. Das LMX-/SunTrips-Team ist in Kurzarbeit. Es arbeitet alle Buchungen, die von Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona Virus betroffen sind, nach Kurzfristigkeit der Anreisen ab. Es setzt sich aktiv mit Ihnen in Verbindung.

SunTrips hat einen KfW-Kredit erhalten. Mehrere Millionen Euro wurden von den Airlines noch immer nicht gezahlt. Trotzdem wird SunTrips offene Guthaben oder Gutscheine im September 2020 auszahlen. Von der Bundesregierung gibt es noch immer keine Hilfe!

Johns Hopkins University

Die Johns Hopkins University ist eine private Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten. Hier sind alle Coronavirus-Fälle weltweit aufgelistet. Super grafische Darstellung! Die dortigen Zahlen entsprechen der Realität.

Global Monitoring

Informationen zum Coronavirus-Ausbruch weltweit finden Sie auf der Homepage von Global Monitoring. Auf dieser Seite werden alle Informationen zur aktuellen Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) aus den einzelnen Ländern zentral zusammengefasst. Wegen sehr langer Benachrichtigungen ist die Übersicht auf die Updates der vergangenen drei Tage beschränkt.

Robert-Koch-Institut

Das Robert Koch-Institut ist eine selbstständige deutsche Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten. Es ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention. Die dortigen Fallzahlen entsprechen nicht der Realität!

Informationen zu Flugstreichungen

Informieren Sie sich über Flugstreichungen auf der Seite des IATA Travel Centre.

Informationen zu den Reiseländern

Der Ausbruch der Coronavirus Epidemie führt zur Verunsicherung bei vielen Reisenden. Was Sie in den einzelnen Reiseländern beachten sollten:

  • Deutsche Staatsangehörige finden aktuelle Hinweise zur Coronavirus Epidemie für das betreffende Reiseland auf den Seiten vom Auswärtigen Amt.

  • Österreichische Staatsangehörige finden aktuelle Hinweise zur Coronavirus Epidemie für das betreffende Reiseland unter Aktuelle Hinweise auf den Seiten des Bundesministeriums für nationale und internationale Angelegenheiten.

  • Schweizer Staatsangehörige finden aktuelle Hinweise zur Coronavirus Epidemie für das betreffende Reiseland auf den Seiten vom Schweizer Außenministerium.

Bundesministerium für Gesundheit

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus gibt das Bundesministerium für Gesundheit.

Registrierung in Krisen-Vorsorgeliste

Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorge-Liste des Auswärtigen Amtes, wenn Sie sich im Ausland aufhalten.

Welche Überwachung ist an Flughäfen zu erwarten?

Wegen des Coronavirus SARS-CoV-2 müssen Sie auf allen internationalen Flughäfen mit erhöhten Überwachungsmaßnahmen bezüglich Fieber sowie gegebenenfalls der Verhängung von Quarantäne rechnen, teilt das Auswärtige Amt mit. Auch komme es wegen Erkrankungen und Verdachtsfällen vermehrt zu Einschränkungen im internationalen Flugverkehr. Die WHO arbeitet mit der International Air Transport Association (IATA) zusammen, auf deren Webseite sämtliche Reisebeschränkungen im internationalen Luftverkehr abgerufen werden können.

Wann ist ein kostenloses Rücktrittsrecht möglich?

  • Ein kostenloses Rücktrittsrecht vom Reisevertrag tritt wegen unvermeidbarer, außerordentlicher Umstände ein, z. B. Einreiseverbot, Quarantäne, Streichung von Flügen. Der Reiseveranstalter tritt vom Reisevertrag zurück und zahlt den Reisepreis zurück.

  • Reisende, die einen teureren Ersatzurlaub buchen, können einen Schadensersatz prüfen lassen. Ob ein solcher Anspruch besteht, hängt jedoch vom jeweiligen Einzelfall ab.

  • Für die Stornierung von Unterkünften in der betroffenen Region gilt das Recht des Landes. Wer ohne Reiseveranstalter gebucht hat, muss auf Kulanz hoffen.

Was bedeutet ein behördliches Einreiseverbot?

Bei einem behördlichen Einreiseverbot liegt höhere Gewalt vor. Es ist ein unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstand. Sowohl eine Pauschalreise als auch ein einzelner Flug lassen sich kostenfrei stornieren. Schadensersatz oder Ausgleichszahlungen nach der EU-Fluggastrechteverordnung sind ausgeschlossen.

Wer trägt die Kosten für eine Quarantäne?

  • Das deutsche Recht gilt nur für Pauschalreisen mit Reisesicherungsschein: 3 Nächte Hotelaufenthalt und den Rückflug bezahlt der Reiseveranstalter. Die Kosten für die Zwischenzeit trägt der Kunde selbst.

  • Individualreisen ohne Reisesicherungsschein: Als Urlauber tragen Sie die Kosten selbst. Ihr Fall fällt unter das "allgemeine Lebensrisiko".

  • Einer gängigen Rechtsauffassung nach muss am Ende der zahlen, der die Quarantäne angeordnet hat. Das wäre in diesem Fall der Staat. Und hier scheiden sich die Geister. Z. B. übernimmt Belize nicht die Kosten für die Quarantäne. Dieser Rechtsauffassung werden andere Länder folgen. Es gilt das Recht des jeweiligen Landes.

Wer bezahlt den Ersatzflug?

Einen Anspruch auf einen Ersatzflug plus Ausgleichszahlung haben Sie nur dann, wenn die Airline den Flug 14 oder weniger Tage vor Abflug storniert (cancelled). Die Ausgleichszahlung für Kurzstrecken beträgt 250 €, für Mittelstrecken 400 € und für Langstrecken 600 Euro pro Person. Das betrifft Kunden mit Nur-Flug-Buchungen ohne Reisesicherungsschein.

Kann ich wegen der Corona Epidemie stornieren?

  • Wenn Sie selbst erkrankt sind, besteht die Möglichkeit des kostenpflichtigen Reiserücktritts. Eine abgeschlossene Reiserücktrittsversicherung übernimmt die Kosten nach Vorlage des ärztlichen Attests.

  • Wenn eine Reisewarnung durch das Auswärtige Amt wegen der Corona Epidemie besteht, ist eine kostenlose Stornierung des Reisevertrages durch Sie möglich. Alle Zahlungen werden rückerstattet.

  • Angst vor einer Ansteckung in der Corona Epidemie ist kein kostenloser Stornierungsgrund.

Was muss ich tun, wenn ich bereits unterwegs bin?

  • Für den Fall, dass Aus- oder Einreisebeschränkungen eintreten, wird Ihre Kombireise vorzeitig abgebrochen, um Verzögerungen oder Problemen bei der Heimreise vorzubeugen. Anteilige Kosten werden selbstverständlich erstattet.

  • Sollte eine Unterkunft betroffen sein, so sorgt der Reiseveranstalter mit der Agentur vor Ort für einen sofortigen Umzug in eine andere Unterkunft.

Was tun, wenn die Flugverbindungen gestrichen sind

Ist die Rückreise nicht wie im Reiseverlauf beschrieben möglich und ein Flug gestrichen, dann übernnimmt der Reiseveranstalter die Kosten für bis zu 3 Übernachtungen vor Ort. Er trägt die Kosten für den späteren Rückflug. Prüfen Sie bei Flugstreichungen eine Rückreise nach Deutschland über Drittdestinationen. Bitte wenden Sie sich bei Nur-Flug-Buchungen an Ihre Fluggesellschaft, da kurzfristig Änderungen, vor allem Flugstreichungen, zu erwarten sind. Die Lufthansa wird z. B. 70 % aller Flüge streichen.

Kann ich eine Reisebuchung widerrufen?

Eine Reisebuchung kann wegen der Corona Epidemie nicht widerrufen werden.

Kann ich eine Reise auf 2021 umbuchen?

Wegen unvermeidbarer, außerordentlicher Umstände, z. B. Einreiseverbot, Quarantäne, Streichung von Flügen, können Sie kostenlos auf 2021 umbuchen.

Wann und wohin kann ich reisen?

Viele Reisende zögern ihre Buchung aktuell hinaus. Viele Reiseveranstalter haben ihre Stornobedingungen angepasst. Unser Tipp: Aktivreisen. Genießen Sie die Natur und Kultur auf einer Wanderreise oder Radreise. Anfrage

Unser Tipp: Trinken Sie Rotwein

Schon der griechische Arzt Hippokrates (460-377 v. Chr.) wusste von der positiven Wirkung des Weines. Der griechische Vater der Medizin, sagte: Das erste Glas Wein ist für die Gesundheit, das zweite Glas ist für die Fröhlichkeit, das dritte Glas für den guten Schlaf und jedes weitere Glas eine Gefahr. Seit zirka 2.500 Jahren weiß man, dass Wein ein Heilmittel sein kann, solange man ihn nicht missbraucht. Besonders die Phenole vom Rotwein fungieren als Gesundheitspolizei. In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund! Stocken Sie Ihre Rotwein-Vorräte auf.

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