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Nashorn

Breitmaulnashorn und Spitzmaulnashorn

Afrika ist die Heimat für zwei der fünf Nashorn-Arten (Rhinozerosse) weltweit. Auf dem Schwarzen Kontinent leben geschätzt 25.000 Breit- und Spitzmaulnashörner, davon mehr als 80% in Südafrika, die meisten von ihnen im Kruger National Park und im Hluhluwe-Imfolozi in KwaZulu-Natal. Etwa 5000 Tiere gehören privaten Wildparkbesitzern, www.rhinoowners.org.

Breitmaulnashorn (White Rhino) Die beiden Arten in Südafrika sind relativ leicht zu unterscheiden. Erkennungsmerkmal des selteneren Spitzmaulnashorns (Diceros bicornis) ist seine vorstreckbare Oberlippe, mit der es Blätter von Sträuchern und niedrigen Bäumen zupft. Auch werden seine beiden Hörner etwa gleich lang. Das Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum) ist größer und das vordere Horn ist länger als das hintere. Spitzmaulnashörner leben im Gegensatz zu den in Kleingruppen auftretenden Breitmaulnashörnern eher als Einzelgänger und sind für ihre schlechte Laune und Angriffslust bekannt. Breitmaulnashörner haben breite, kantige Lippen, die es ihnen ermöglichen, mit niedergesenktem Haupt das Gras gut ausreißen zu können. Seine englische Bezeichnung „White Rhino“ beruht auf einer Falschübersetzung des afrikaansen „wyd mond neushoorn“, einem Nashorn mit „weitem“ oder „breitem“ Maul. Anhand der Farbe ihres Panzers sind die Arten nicht unterscheidbar. Nach den Elefanten sind Nashörner die gewaltigsten Landsäugetiere. Bullen können ein Gewicht von über 2000 kg und eine Körperhöhe von 1,8 m erreichen. Die grauen Kolosse wirken schwerfällig und plump, aber einmal in Fahrt gekommen, bringen sie auf über 40 km/h. Mit ihren zwei hintereinander stehenden, charakteristischen Hörnern vermögen sie eventuell angreifende Artgenossen in die Flucht zu schlagen. Sie haben keine natürlichen Feinde – außer dem Menschen. Ihre Existenz und Population war immer bedroht, wegen der Jagd auf das Horn und weil ihre Vermehrungsrate sehr gering ist.
Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum) die zweitgrößte Nashornart des afrikanischen Kontinents.

Nashörner leben bevorzugt in feuchten Graslandschaften an offenen Wasserstellen, denn sie walzen sich gerne im Schlamm, um Hautparasiten abzustreifen. Auf ihren Rücken setzen sich Madenhacker und picken Ungeziefer aus der dicken Haut, die keine Schweißdrüsen hat. Die Schlammbäder dienen deshalb auch zur Abkühlung. Die Panzertiere sehen schlecht, hören und riechen dafür aber umso besser und können 40 Jahre alt werden. Charakteristisch sind die Reviermarkierungen aus riesigen, breitgetretenen Dunghaufen. Beim Breitmaulnashorn dauert die Tragzeit 16 Monate, beim Spitzmaulnashorn 15 Monate. Ein Kalb wird geboren. Beim Breitmaulnashorn läuft das Kleine vor der Mutter, beim Spitzmaulnashorn hinter ihr.

Das in Tansania beheimatete Spitzmaulnashorn zählt wie alle Nashörner zu den Unpaarhufern und verfügt diesbezüglich an jedem der stämmigen Beine über drei kräftige, behufte Zehen. Die zwei Hörner des Spitzmaulnashorns bestehen weder aus Elfenbein noch aus Knochen, sondern aus einem speziellen Protein, einem Oberhautgebilde, das üblicherweise auch in Fell und Haaren vorhanden ist. Die ursprünglich stumpfen Hörner verformen sich im Laufe der Zeit durch Kämpfe mit anderen Nashörnern sowie durch Wetzen an Bäumen und am Boden zu einer Spitze.

Das Spitzmaulnashorn oder Schwarze Nashorn (Diceros bicornis) ist eine Säugetierart aus der Familie der Nashörner (Rhinocerotidae). Es ist nach dem Die bis zu 1.400 Kilogramm schweren Tiere sind Bewohner der Savannen und offenen Landschaften und heute unter anderem in Ost- und Südafrika zu finden. Dort ernähren sie sich überwiegend von weicher Pflanzenkost, dabei meist von verschiedenen Akazienarten. Dabei sind sie einzelgängerisch und leben in Territorien von bis zu 40 km⊃2; Größe. Ein weibliches Tier bringt wie bei allen Nashörnern üblich pro Wurf ein einzelnes Junges zur Welt, das bis zu zwei Jahre gesäugt wird. Der Ursprung des Spitzmaulnashorns liegt in Afrika und reicht bis zu 17 Millionen Jahre zurück, nahe Verwandte der Nashornart kamen aber auch während ihrer Stammesgeschichte in Ostasien vor. Die Nashornart wird aufgrund der Hörner stark bejagt und ist vom Aussterben bedroht.

Wenn das Nashorn durch die Steppe läuft, bebt die Erde, und die Stille, die nach ... und fliegende Nashorn strahlt vor Glück

Informationen über das Nashorn

MERKMALE / EIGENSCHAFTEN / STECKBRIEF

Das in Tansania beheimatete Spitzmaulnashorn zählt wie alle Nashörner (auch Rhinozeros genannt) zu den Unpaarhufern und verfügt diesbezüglich an jedem der stämmigen Beine über drei kräftige, behufte Zehen. Die zwei Hörner des Spitzmaulnashorns bestehen weder aus Elfenbein noch aus Knochen, sondern aus einem speziellen Protein, einem Oberhautgebilde, das üblicherweise auch in Fell und Haaren vorhanden ist. Die ursprünglich stumpfen Hörner verformen sich im Laufe der Zeit durch Kämpfe mit anderen Nashörnern sowie durch Wetzen an Bäumen und am Boden zu einer Spitze.

Nashorn mit Madenhackern
Nashorn mit Madenhackern auf dem Rücken

Nicht selten werden die Nashörner von Kuhreihern und Madenhackern begleitet, die mit den massigen Tieren in einer friedlichen Symbiose leben und deren ledrige Haut von lästigen Parasiten befreien. Die Tiere können ausgewachsen mehr als 1,5 Tonnen wiegen, dabei erreichen sie eine Länge von vier Metern und eine Schulterhöhe von 1,5 Metern. Nashörner besitzen eine dicke Haut, welche auch irrtümlich als Panzer bezeichnet wird, zum Schutz vor Dornen und Angriffen.



Nashörner sind stark kurzsichtig, sie können kaum weiter als 20 Meter sehen, dafür aber umso besser riechen und hören. Sie meiden die Nähe des Menschen und sind sehr scheu. Nashörner, die in die Enge getrieben werden, greifen ohne Vorwarnung an. Mit 45 Stundenkilometern ist der ansonsten recht behäbig wirkende und mehrere Tonnen schwere Dickhäuter alles andere als langsam.



Das Spitzmaulnashorn erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 350 cm – hinzu kommt noch ein bis zu 70 cm langer Schwanz. Die Schulterhöhe beträgt um die 160 cm. Das Gewicht variiert zwischen den Geschlechtern: Kühe werden in der Regel bis zu 900 kg schwer, während Bullen bis zu 1,4 t wiegen können. Damit ist es die kleinere der beiden afrikanischen Nashornarten. Allgemein haben sie einen robusten Körperbau mit kräftigen, kurzen Beinen. Diese enden wie bei allen heutigen Nashörnern in drei Zehen, wobei die Vorderfüße deutlich größer als die Hinterfüße sind. Die Rückenlinie weist ein leichtes Hohlkreuz auf. Markantestes Kennzeichen des Spitzmaulnashornes sind seine beiden Hörner, von denen das vordere größere auf der Nase (Nasalhorn) und das hintere kleinere auf der Stirn (Frontalhorn) sitzt.[1][2] [3]

Die Farbe der Haut des Spitzmaulnashorns ist überwiegend grau, kann aber auch einen gelblich-braunen bis dunkelbraunen Farbton annehmen, je nach Intensität der Sonneneinstrahlung. Dabei ist die Haut im Bereich des Bauches etwas heller gefärbt. Die Haut weist keine Falten auf mit Ausnahme am Ellenbogen und Knie sowie am Nacken hinter den Ohren. An den Körperseiten bilden sich teils rippenähnliche Falten.[4] Des Weiteren ist das Spitzmaulnashorn fast vollständig unbehaart, nur an den Ohren, den oberen und unteren Augenlidern und an der Schwanzspitze befinden sich Haaransätze. Ein deutliches Unterscheidungsmerkmal zum Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum), der nächstverwandten Art, ist die namensgebende fingerförmige spitze Oberlippe, mit der das Spitzmaulnashorn Blätter und Zweige von Büschen zupft.[1][5

VERBREITUNG / LEBENSRAUM

Das Spitzmaulnashorn war früher in nahezu allen Savannen Afrikas verbreitet. In der heutigen Zeit ist es jedoch außer in Tansania nur noch in Namibia, Kamerun, Kenia und Simbabwe zu finden. In Swasiland, Malawi, Südafrika und Ruanda wurde es wieder eingebürgert.

ERNÄHRUNG / NAHRUNG

Das Nashorn ist ein Pflanzenfresser. Im Gegensatz zum Afrikanischen Breitmaulnashorn, das mit seinem breiten Maul das Gras vom Boden weidet, ernährt sich das Spitzmaulnashorn überwiegend von Laub und Zweigen, die es mit seiner zugespitzten Lippe von den Bäumen rupft. Die Leibspeise des massigen Pflanzenfressers sind Akazien. Der bevorzugte Lebensraum des Tansanianischen Nashorns bildet daher der Waldrand sowie Dornbuschsavannen mit reichlich Strauch- und Baumbewuchs.

FORTPFLANZUNG / PAARUNG

Als dämmerungs- und nachtaktives Tier lebt das Tansanianische Nashorn als Einzelgänger. Während der kurzen Brunft von nur wenigen Tagen finden die Bullen und Kühe jedoch zueinander. Während sich die Bullen außerhalb der Paarungszeit relativ friedlich begegnen, so kann es während der Brunft beim Streit um eine Nashornkuh zu mitunter tödlich endenden Kämpfen kommen.

Das Kalb erblickt nach etwa 450 Tagen Tragezeit mit einem Gewicht von 25 bis 40 Kilogramm das Licht der Welt und wird im Anschluss daran zwei Jahre lang von der Mutter gesäugt. Sind die Jungtiere geschlechtsreif, verlassen sie das Muttertier und werden selbständig. Weibliche Nashörner erreichen die Geschlechtsreife mit etwa fünf Jahren, männliche mit etwa acht Jahren. Das Tansanianische Nashorn kann mitunter 45 Jahre alt werden.

FEINDE

Mit Ausnahme des Menschen (Wilderei) haben die wehrhaften Nashörner fast keine natürlichen Feinde zu fürchten. Es ist sehr selten, dass ein junges Nashorn von einem Löwen erbeutet wird oder dass die Tiere beim Trinken einem hungrigen Krokodil zum Opfer fallen. Nashörner können ein Alter von bis zu 40 Jahren erreichen.

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Die Chance, „alle Fünfe“ in nur einem Wildpark oder bei einem einzigen Game Drive zu Gesicht zu bekommen, ist selten und noch am ehesten in einem Private Game Reserve möglich. Öffentliche Parks mit den Big Five sind zum Beispiel der Kruger National Park, Hluhluwe-Imfolozi in KwaZulu-Natal und der Pilanesberg National Park in der North West Province. In allen Big-Five-Parks müssen Sie das Indemnity-Formular unterschreiben, das die Verantwortlichen vor Schadenersatzforderungen jeglicher Art entbindet, also wenn es zum Beispiel zu gefährlichen Begegnungen mit Raubtieren kam.

The Big Five in Africa - Rhino

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